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  • Lindenhonig 2022 in 500g Gläsern

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Wie der Honig ins Glas kommt…

Die fleißigen Bienen sammeln den Nektar und lagern ihn in den Waben ein. Die Waben sind, damit ich als Imker leichter mit ihnen arbeiten kann, in Holzrähmchen (auch Honigrahmen) befestigt. Ist die Wabe voll, verdeckeln die Bienen ihn mit einer dünnen Wachsschicht – so können sie ihn sicher lagern. Ich entnehme den Honigrahmen mit den gefüllten und verdeckelten Waben.

Im ersten Arbeitsschritt wird nun die Wachsschicht vorsichtig entfernt. Ich benutze dafür ein angewärmtes Messer, damit schmilzt das Wachs an und lässt sich butterweich abstreifen. Jetzt kann man den glänzenden Honig in den Waben sehen und ein wenig tropft einem schon entgegen – meine Arbeit ist ganz schön klebrig.

Die honiggefüllten Rahmen kommen jetzt in eine Schleuder. Durch Zentrifugalkraft wird der Honig so aus den Waben geschleudert und sammelt sich im Auffangbehälter. Um kleine Wachsreste, die möglicherweise beim Schleudern in den Honig gelangt sind, zu entfernen wird der geschleuderte Honig im nächsten Schritt gefiltert. Der letzte Arbeitsschritt ist das Abfüllen in die Gläser. Damit wartet man am besten ein paar Tage, damit die kleinen Luftblasen langsam aus dem dickflüssigen Honig aufsteigen können. Ohne Luftblasen, die im Glas wie eine kleine Schaumschicht aussehen würden, sieht das Honigglas perfekt aus.

Sind wir damit schon fertig? Fast… was passiert denn mit den leeren Honigwaben nach dem Schleudern? Die bringe ich jetzt wieder den Bienen in den Stock zurück, damit sie wieder für die nächsten Honiggläser sammeln können.

Jetzt ist unser Honigglas fertig und kann auf den Frühstückstisch